Aktuell

Fotowettbewerb "Marktbrunnen" ausgeschrieben

Logo des Fotowettbewerbes MARKTBRUNNEN 2010

Zum Tag des Wassers 2011 hat die Europäische Brunnengesellschaft einen Fotowettbewerb für Profis und Laien mit dem Thema MARKTBRUNNEN ausgeschrieben. Dort findet sich auch die Aufgabenstellung dieses Wettbewerbes:

Jede Stadt, jede Gemeinde, jedes Dorf hat seinen zentralen Platz, den Marktplatz und der wiederum hat meist einen Brunnen als Mittelpunkt. Es geht darum, die heutigen Funktionen dieser Brunnen im Zusammenspiel mit dem Marktgeschehen, also dem Alltag, fotografisch festzuhalten.

Die von der Jury (Experten der Bereiche Fotografie, Kunst, Stadtwerke Karlsruhe, Europäische Brunnengesellschaft und Berufsverbände) ausgewählten Fotografien werden im Rahmen einer Ausstellung im Regierungspräsidium Karlsruhe vom 23. März bis 17. April 2011 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ausstellungseröffnung ist am "Tag des Wassers" 22. März 2011.

Die Ausschreibungsunterlagen können Sie hier herunterladen. Einsendeschluss ist der 15. September 2010.

Spendenaufruf der Europäischen Brunnengesellschaft e.V.

Haiti, eines der ärmsten Länder der Welt, ist von einer der schlimmsten Erdbebenkatastrophen betroffen. Die Europäische Brunnengesellschaft e.V. hat sich wieder zu einer schnellen Hilfe entschlossen. Wie 2004 bei der Tsunami-Katastrophe in Sri Lanka und 2008 bei der Cholera-Epidemie in Simbabwe wollen wir mit Chlortabletten schnell dafür sorgen, dass die Menschen über einwandfreies Trinkwasser verfügen, vor allem wenn die oberirdischen Gewässer verseucht sind. Hierzu gibt es einen Spendenaufruf der Europäischen Brunnengesellschaft, um deren Beachtung wir Sie bitten. Einen Artikel hierzu finden Sie auch in der Karlsruher StadtZeitung vom 22.01.10.

Bürgerpreis in der Kategorie "Alltagshelden" für die Europäische Brunnengesellschaft (30. November 2009)

Am 30. November 2009 wurde in Berlin der größte bundesweite Ehrenamtspreis verliehen. In der Kategorie "Alltagshelden" erhielt die Europäische Brunnengesellschaft diese Auszeichnung. Der Preis wurde von Hermann Roth, Dieter Maier und Uwe Faulhaber im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin persönlich entgegen genommen. Überreicht wurde der Preis durch Gerd Landsberg, dem Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. In der Karlsruher StadtZeitung vom 04.10.09 ist der Bericht nachzulesen.

Mitgliederversammlung in Nancy (04. Juli 2009)

Am 4. Juli fand in Nancy die diesjährige Mitgliederversammlung der europäischen Brunnengesellschaft statt. An einem außergewöhnlichen Ort - dem "Palais du Governement" - wurde als Gastgeschenk ein Schraubenbrunnen der Künstler Omi Riesterer und Barbara Jäger an die Partnerstadt Nancy übergeben. Die Präsidentschaft wurde von Dieter Maier an Prof. Dr. Hermann Roth. Dieter Maier wurde von der Mitgliederversammlung zum Ehrenpräsidenten ernannt. Ein ausführlicher Bericht hierüber ist in der Karlsruher StadtZeitung vom 10.07.09 nachzulesen.

Bild aus der Karlsruher Stadtzitung vom 10.07.09 (Fotograf: R. Homberg)
(Fotograph: Rüdiger Homberg, Freier Journalist, Stutensee)

"Karlsruhe ... Am Wasser - Sichtweisen"

Die Stadtwerke Karlsruhe und die Europäische Brunnengesellschaft e.V. lenken mit Unterstützung des Regierungspräsidiums Karlsruhe zum Tag des Wassers am 22. März 2009 den Blick der Bürger und Gäste auf das lebensnotwendige Element Wasser. Nach den großen Ausstellungen "Karlsruher Brunnen" (2004) und "Abtauchen - Wasser in der Literatur" (2006) findet nun eine Ausstellung zum Thema "Karlsruhe ... am Wasser - Sichtweisen" statt.

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Die durch eine Fachjury ausgewählten Werke von insgesamt 70 Karlsruher Künstlern und Künstlerinnen werden in der Ausstellung gezeigt. Ergänzt werden die Exponate durch Fotos historischer Werke über Karlsruher Gewässer aus den Beständen der Städtischen Galerie und privater Sammler.

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Wir würden uns freuen, wenn Sie in der Zeit vom 24. März 2009 bis 3. Mai 2009 dienstags bis sonntags in der Zeit von 10 - 18 Uhr die Ausstellung besuchen würden. Bitte beachten Sie, das die Ausstellung über Ostern (10.-13.04.09) geschlossen ist.

Mitglieder der Brunnengesellschaft aus Simbabwe zurück: Ursachen der Cholera-Epidemie in Simbabwe liegt in verunreinigtem Brunnenwasser

Die beiden Karlsruher, Prof. Dr. Dietrich Maier und Uwe Faulhaber, sind von ihrem Einsatz in Simbabwe um dort die Cholera-Epidemie zu bekämpfen zurück. Mit Hilfe der Stadtwerke Karlsruhe, den Firmen ABCR in Karlsruhe und der weltweit operierenden Heidelberger Wasseraufbereitungsfirma ProMinent sowie vielen privaten Spendern gelang es beiden Fachleuten über die Deutsche Botschaft in Harare innerhalb kürzester Zeit eine Million Chlortabletten im Wert von 10 000 Euro in das notleidende Land zu bringen. Dort wurden die Wasserdesinfektionstabletten direkt an Krankenhäuser im Umfeld von Harare und im Landesinnern verteilt. 

„Unsere Philosophie besteht darin, die Verbreitung der Krankheit an der Quelle zu bekämpfen“, so Prof. Maier. Da in Harare und in weiten Teilen des Landes die Wasserversorgung zusammengebrochen ist, wurden viele tausende private Brunnen (boreholes) gebaut, aus denen mit Pumpen ohne weitere Aufbereitung und Desinfektion das Grundwasser in die Wasserleitungen gepumpt wird. 

„Dies ist die Ursache der galoppierenden Verbreitung der Cholera-Epidemie“ erklärte der Wasserchemiker Prof. Dr. Maier, da um die Brunnenlöcher herum kein Schutzwall existiert und das gesamte kontaminierte Schwemmwasser, verseucht mit Fäkalien und Krankheitserregen in die Brunnen zurückfließt. „Mit einem Sack Zement lässt sich das Übel an einem Bohrloch beseitigen.“ Diese bisher im Land unbekannte Ursache muss dringend der gesamten Bevölkerung im Land bekannt gemacht werden. „Mit Hilfe der vielen Hilfsorganisationen und der Botschaften im Land sollte dies möglich sein“, so Uwe Faulhaber. 

Die Initiative der beiden Karlsruher wurde ermöglicht durch das Engagement von Stadt, Stadtwerken und zahlreichen Spendern. „Es ist vorbildlich zu erleben, wie die Hilfe so direkt ankommt, dafür steht Prof. Maier und Uwe Faulhaber“, unterstreicht Dr. Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe. 

Prof. Maier und Uwe Faulhaber sind Mitglieder der Europäischen Brunnengesellschaft e.V. (EBG) und der Internationalen Wasserhilfsorganisation IWAO, die 2004 gegründet wurden. Die EBG hat bereits im Jahr 2005 in Sri Lanka nach der schrecklichen Tsunami-Katastrophe zwei Flüchtlingslager für zwei Jahre mit täglich 10 000 Litern Trinkwasser versorgt. Prof. Maier ist Mitglied der Universität Karlsruhe, Uwe Faulhaber kann auf eine fast 40-jährige Berufserfahrung bei der Landesvermessung im In- und Ausland zurückblicken. 

Bisher erhielt die Europäische Brunnengesellschaft e.V. für dieses Projekt Spendengelder in einer Höhe von 19 000 Euro für die Verteilung von Chlortabletten in Simbabwe. „Wir wollen weitere Hilfe leisten und benötigen dringend weitere Spenden“. so der Präsident der Europäischen Brunnengesellschaft. e.V. spenden an die Europäische Brunnengesellschaft e.V. können auf das Konto Nr. 48 15 564 bei der Badischen Beamtenbank Karlsruhen (BLZ 660 908 00) überwiesen werden.

"Trinkwasserhilfe gegen Cholera in Afrika" - Spendenaufruf

Die Europäische Brunnengesellschaft e.V. Karlsruhe hat sich entschlossen, so schnell wie möglich den von der Cholera betroffenen Menschen - gemeinsam mit "Ärzte ohne Grenzen" - zu helfen und wird drei Millionen Chlortabletten in ein Krankenhaus in Harare, Simbabwe, bringen. Mit jeder Tablette können in rund 10 Litern Wasser die Cholera-Erreger abgetötet werden. Für diese humanitäre Hilfe benötigen wir 30.000 Euro und bitten daher um Ihre Spende. Bereits kleine Beträge helfen: So können mit 10 Euro Einsatz 67 Menschen für 10 Tage keimfreies Trinkwasser erhalten (Basis: täglicher Bedarf an Trinkwassser gem. WHO).

Ihre Spende können Sie direkt auf das Konto 4815564 der Europäischen Brunnengesellschaft e. V. (Badische Beamtenbank Karlsruhe - BLZ 66090800) unter dem Kennwort "Trinkwasserhilfe Chlortabletten" einzahlen. Bitte geben Sie auf dem Überweisungsträger ihre vollständige Adresse an, da wir Ihnen ab einer Spende von 50 Euro automatisch eine Spendenbescheinigung zukommen lassen.

Wir sichern Ihnen zu, dass Ihre Spende die Menschen vollständig erreicht und bedanken uns bei allen Menschen, die uns in dieser humanitären Aktion unterstützen.

"Karlsruhe am Wasser" - Ausschreibung eines Künstlerwettbewerbes
Die Stadtwerke Karlsruhe und die Europäische Brunnengesellschaft e.V. Karlsruhe möchten zum „Tag des Wassers“ am 22. 03. 2009 in den Ausstellungsräumen des Regierungspräsidiums Karlsruhe (ehemaliges Landesgewerbeamt am Rondellplatz) eine Kunstausstellung zum Thema „Karlsruhe am Wasser“ zu eröffnen. Neben den Werken aus der Vergangenheit sollen auch Werke lebender Karlsruher Künstlerinnen und Künstler mit abgeschlossener künstlerischer Ausbildung oder gleichwertigem Werdegang berücksichtigt werden. Alles weitere entnehmen sie bitte der Ausschreibung.
Der Ehrenpreis der Europäischen Brunnengesellschaft wird an einen prämierten Teilnehmer der Ausstellung am Samstag, 04. 07. 2009 verliehen.

"DRECK-WEG-WOCHEN 2007" - des Amtes für Abfallwirtschaft in Karlsruhe

Die Europäische Brunnengesellschaft hat u.a. mit der Reinigung des Herrenbrunnens an den Dreck-weg-Wochen der Stadt Karlsruhe teilgenommen und wurde für ihr Engagement mit dem ersten Preis in der Kategorie Vereine ausgezeichnet. Die Anerkennung wurde durch den zuständigen Bürgermeister Herrn Harald Denecken und Herrn Peter Blank vom Amt für Abfallswirtschaft ausgesprochen.

Installation "UN-RAT-HAUS-BRUNNEN" von Dietmar Zankel in Zusammenarbeit mit Dietrich Maier

Prof. Dr. Dietrich Maier, Präsident der Europäischen Brunnengesellschaft, trat wieder einmal den Beweis an, dass die Karlsruher Brunnen zwar sehr geschätzt und beliebt sind, der nötige Respekt vor ihnen jedoch fehlt. Und das nicht irgendwo an versteckter Stelle, sondern am prominentesten Platz, dem Marktplatz, also dem zentralsten Platz der Stadt. Er „fischte“ aus dem Rathaus-Brunnen, also direkt vor dem Eingang zum ersten Haus der Stadt, dreimal früh morgens, Müll aus dem Großherzog-Ludwig-Brunnen. Zigarettenkippen, Flaschen, Dosen, Zeitungen, Essbares, Besteck, Becher, ja sogar die Verpackung einer Geldrolle fand er vor, insgesamt etwa 250 Einzelteile. „Mach bitte was draus“, so seine Aufforderung an den Künstler Dietmar Zankel, Pfinztal-Berghausen, der auch Vorstandsmitglied der EBG ist. Die Frage ausgerechnet an ihn kam nicht von ungefähr, denn beide zusammen haben schon mehrere Projekte gemeinsam durchgezogen, wie u. a. die Ausstellung der Wasserbücher im Regierungspräsidium unter dem Motto „Abtauchen“, im Jahre 2006. Zankel erarbeitete aus diesen teilweise ekligen Vorgaben, ein Müllkunstwerk, was ja zunächst noch nichts Besonderes ist. Die Besonderheit ist allerdings der Ort um den es geht und der animierte ihn zum eindeutig zweideutigen Titel „UN-RAT-HAUS-BRUNNEN“. Die Europäische Brunnengesellschaft möchte mit dieser Aktion darauf hinweisen, dass es doch nicht sein darf, dass noch nicht einmal dieser Brunnen, der eine Visitenkarten-Funktion hat, auf seine Sauberkeit hin kontrolliert wird. Stellvertretend für alle Brunnen dieser Stadt, wurde von er von Maier ausgewählt. Ohne die vielen, sehr engagierten Brunnenpaten der Europäischen Brunnengesellschaft, sähe es noch schlimmer aus. Maier errechnete nach dem Bußgeldkatalog würden etwa 2000 Euro für den gesammelten Müll anfallen.

Objekt „UN-RAT-HAUS-BRUNNEN“ von Dietmar Zankel, 2007
Installation mit Müll aus dem Großherzog-Ludwig-Brunnen, Marktplatz Karlsruhe 
(100 x 60 cm, 16 mm-Sperrholz, Plastikbehälter, Frischhaltefolie)